• Currykraut

Das Currykraut (auch italienisches Strohblume genannt) stammt aus Südeuropa.

Es ist eine winterfeste Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird. Es ist aufgrund seiner schmalen, nadelförmigen, silbergrauen Blätter, die einen süßen Currygeruch verbreiten, sehr attraktiv. Junge Stängel sind weiß-grau, danach färben sie sich grün und verholzen.

Im Sommer blüht die Pflanze mit kleinen gelben Blütenknospen, die ebenso ein charakteristisches Curry-Aroma verbreiten.

Das Currykraut bevorzugt einen sonnigen und trockenen Standort. Führen Sie nicht zu viel Düngemittel zu, andernfalls wächst die Pflanze zu üppig und verändert sich ihre schöne graue Farbe in grün.

Schneiden Sie die Pflanze nach der Blüte zurück (September - Oktober), andernfalls bekommen Sie eine knorrige, offene Pflanze.

Currykraut kann auch in Töpfen auf der Terrasse einfach angebaut werden.

Sie können durchgehend Zweige pflücken.

In strengen Wintern wird empfohlen, die Pflanze abzudecken. Wenn Sie stark zurückschneiden möchten, tun Sie dies am besten im Frühling.

Verwenden Sie die Zweige des Currykrauts gleich wie beispielsweise Thymian oder Lorbeer. Sie werden nicht frisch in Gerichten mitverarbeitet.

Lassen Sie einige Zweige kurz mitkochen, entfernen Sie diese jedoch vor dem Servieren. Verwenden Sie das Currykraut, um das milde Curry-Aroma an Suppen, Saucen, Reis- oder Fleischgerichte hinzuzufügen.

Sie können das Kraut auch zerstoßen und mit anderen Kräutern mischen, wie z.B. Rosmarin und Thymian, und am Grill verwenden.

Ein Tee aus Currykraut wirkt lindernd bei Beschwerden der Atemwege.

Öl aus den Blüten ist gut für die Haut und kann bei blauen Flecken, Blutergüssen und Verstauchungen verwendet werden.