• Einlegegurke

Die Einlegegurke stammt ursprünglich aus Indien und gehört so wie die Salatgurke zur Art Cucumis sativus, ist aber eine eigene Sorte. Die Einlegegurke ist kleiner, hat häufig eine weniger glatte Oberfläche und darf keinen Eigengeschmack haben; der Salatgurkengeschmack darf nicht anwesend sein.

Die Einlegegurke ist, übrigens so wie die Salatgurke, sehr kälteempfindlich. Pflanzen Sie Einlegegurken erst ab 10. - 15. Mai im Freiland. Auch im Gewächshaus müssen Sie vorsichtig sein. Ist die Bodentemperatur noch zu niedrig, bekommt die Pflanze Wurzelprobleme und stirbt letztendlich ab. Suchen Sie auch für diese Pflanze einen sonnigen, warmen Platz im Garten.
Die Einlegegurke kann auf 2 verschiedene Arten wachsen: entweder kletternd an einem Draht bzw. Gitter oder kriechend auf dem Boden. Anders als bei der Salatgurke braucht man gegen diese zweite Methode keine Vorbehalte zu haben, denn die Einlegegurke ist etwas widerstandsfähiger gegen Krankheiten als ihre große Schwester. Beim Anbau im Gewächshaus lässt sich der Ertrag im Vergleich zum Freiland nahezu verdoppeln, was aber nicht heißt, dass man beim Freilandanbau zu wenige Einlegegurken haben wird!
Achten Sie darauf, dass Einlegegurken über ausreichend Dünger verfügen, und greifen Sie während des Anbaus ruhig einmal ein, vor allem wenn die Pflanze einen großen Fruchtbehang hat. Schneiden ist nicht nötig, und je mehr sich die Pflanze verzweigt, desto höher ist der Ertrag. Ernten Sie sehr regelmäßig, damit die Pflanze nicht zu viel Energie verliert.

Je kleiner man die Frucht erntet, desto geschmacksintensiver ist sie. Die Lagerung der Frucht ist etwas schwieriger, die am besten geeignete Temperatur beträgt 13 - 14 °C. Der Kühlschrank ist also nicht der richtige Ort. Auch unter idealen Bedingungen bleibt es allerdings schwierig, Einlegegurken lange zu lagern. Versuchen Sie also, nach Bedarf zu ernten. Natürlich kann man die Einlegegurken auch einlegen.

Der Geschmack einer rohen, frischen Einlegegurke erinnert an jenen der Salatgurke, jedoch mit einem weniger intensiven Gurkengeschmack.
Leicht und frisch, ideal für die Verarbeitung in einem Sommersalat!

Einlegegurken einlegen: Bei unseren Rezepten finden Sie noch eine „saurere" Gewürzgurkenvariante.
Zutaten:
• Einlegegurken
• Wacholderbeeren
• Senfsamen
• frische Estragonzweige
• Schalotten
• Knoblauch
• Pfefferkörner
• Zucker
• weißer Essig oder Einmachessig
Man kann problemlos mit verschiedenen Kräutern experimentieren. Gläser und Deckel zur Desinfektion in kochendes Wasser legen. Estragonzweige waschen. Schalotten und Knoblauch schälen. Essig in einem Topf mit Zucker erwärmen: 1 Liter Essig und 125 g Rohrzucker. Rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vorsichtig ein Glas aus dem kochenden Wasser nehmen und abtropfen lassen. Ein wenig von allen Zutaten ins Glas geben und das Glas mit Einlegegurken auffüllen. Mit dem süßsauren Essig übergießen.