• Gelbe paprika

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  • Gelbe Paprika

Paprika stammt ursprünglich aus Südamerika. Die Pflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist unter anderem mit Tomate und Aubergine verwandt. Es ist eine krautartige, nicht winterharte Pflanze.
Es gibt viele Arten in verschiedenen Formen und Farben: Rot, Gelb, Orangefarben, Violett und Weiß. In unreifem Zustand sind sie jedoch alle grün. Grüne Paprika sind somit keine gesonderte Art!

Paprika benötigt unbedingt Wärme und Licht, um gut wachsen zu können.
Wer selbst von einem Saatgut ausgehend eine vollwertige Paprikapflanze ziehen möchte, hat einiges zu tun:
•Die ideale Keimtemperatur beträgt 23°C.
•Nach 12 bis 14 Tagen, wenn die Pflanzen ungefähr 5 cm groß sind, erscheint zwischen den Keimblättern das erste echte Blatt, und können die Pflanzen pikiert werden.
•Bei einer weiteren Aufzucht müssen stets mindestens 18°C beibehalten werden, bei niedrigeren Temperaturen stoppt der Wuchs.
•Um eine Pflanze von rund 40 cm aufzuziehen, benötigen Sie ungefähr 7 Wochen.


Die Pflanzen von Allégrow wurden auf die richtige Art und Weise warm gezogen, sodass sie beim Auspflanzen im Hobbytreibhaus rasch und kräftig weiter wachsen. Sie sind Ihre Garantie für einen guten Start Ihres Anbaus. Darüber hinaus arbeiten wir ausschließlich mit Hybrid-Arten aus dem professionellen Gartenbau. Sie bieten einen besseren Ertrag und schönere, einheitliche Früchte.

 

Ein humusreicher, feuchtigkeitshältiger Boden mit einer guten Struktur ist ideal. Sorgen Sie vor Beginn des Anbaus für eine gute Basisdüngung, vorzugsweise mit organischen Düngemitteln.
Die Bodentemperatur muss beim Auspflanzen mindestens 15°C betragen, andernfalls wächst eine Paprikapflanze nicht, und zudem erhöht sich das Risiko auf Wurzelprobleme. In der Praxis bedeutet dies, dass sie am besten frühestens Ende April in einem Treibhaus ausgepflanzt werden. Ein Freilandanbau ist nicht wirklich empfehlenswert und wird lediglich in einem warmen Sommer erfolgreich sein.
Pflanzabstand: 80 x 50 cm (3 Pflanzen/m).
Sorgen Sie dafür, dass beim Pflanzen der Wurzelballen ungefähr 1 cm über den Boden hinausragt. Pflanzen Sie den Wurzelballen nicht völlig unter dem Boden, da sich dadurch das Risiko auf Schneeschimmel erhöht. Geben Sie direkt nach dem Pflanzen reichlich Wasser, am besten auf ungefähr 20°C erwärmt.

Schnitt
Wenn Sie Paprikapflanzen nicht schneiden, bekommen Sie eine stark verzweigte, büschelige Pflanze mit hier und da einer Frucht.
Sie können dann zwar schnell ernten, aber der Ertrag wird nicht so groß sein.
Wenn Sie einen großen Ertrag möchten, müssen sowohl die Triebe als auch die Früchte auf die richtige Art und Weise geschnitten werden.
Am Anfang wächst Paprika als 1 Stängel, und es ist kein Schnitt notwendig.
Nach rund 10 Blättern teilt sich der Hauptstängel.
Ab dann behält man am besten 2 Haupttriebe (Stängel) behalten - das ergibt die beste Wachstumskraft. Nach jedem folgenden Blatt werden sich die Triebe erneut teilen.
Die ersten 5-6 Blüten, die erscheinen, müssen entfernt werden, um genügend Wachstumskraft zu erhalten.
Schneiden Sie jeweils den schwächsten der geteilten Seitentriebe nach dem ersten Blatt. So behalten wir einen Hauptstängel mit jeweils Seitentrieben, die am ersten Blatt geschnitten sind.
Entfernen Sie alle Blumen auf den Seitentrieben. Lassen Sie nur auf den (2) Hauptstängeln die Blüten in den Blattachseln zu Früchten wachsen.
Wenn Sie zu viele Früchte an der Pflanze lassen, wird das Wachstum nämlich stoppen. Jedes Mal, wenn geerntet wird, wird die Pflanze wieder schneller wachsen.
Im Hochsommer und bei genügend großen und wachstumsstarken Pflanzen können eventuell auch auf den Seitentrieben mehr Früchte behalten werden.
Wenn Sie möchten, dass sich die Früchte durchfärben, dann bleibt die Pflanze länger 'belastet' und wird die Ernte geringer sein.
Wenn Sie mit grünen Paprikas zufrieden sind, werden Sie eine größere Ernte haben.
In einem Treibhaus kann bis Ende Oktober geerntet werden.

 

•Grauschimmel: Faule Stellen am Ende der Früchte, da die Pflanze zu wenig Feuchtigkeit in die Früchte transportieren kann.
◦Ursache:
■Zu trockener Boden.
■Ein zu salziger Boden, zu stark gedüngt (meistens mit chemischen Düngemitteln)
■Zu wenig Kalk im Boden
•Brandflecken: Verbrennung der Früchte, die bei hoher Temperatur in der prallen Sonne hängen. Lassen Sie genügend Blatt an der Pflanze, um dies zu vermeiden, oder weißen Sie eventuell das Treibhaus.
•Schneeschimmel: Der Fuß der Pflanze fault weg, weil er zu nass ist. Sorgen Sie darum, dass nicht zu tief gepflanzt wird. Geben Sie nicht direkt am Fuß der Pflanze Wasser, sondern in eine ausgegrabene Rinne oder einen eingegrabenen Topf daneben.
•Spinnmilben und Mottenschildläuse: Lassen Sie sich in Ihrem Gartenzentrum beraten.