• Koriander

Koriander stammt aus dem Mittleren Osten und den Mittelmeerländern. Er gehört zur Familie der Doldenblütler und ist unter anderem mit Kerbel und Petersilie verwandt. Er ist eine einjährige Pflanze, die 40 bis 70 cm hoch wird.

Die Stängel der Pflanze sind kräftig und gerippt.

Die Blätter sind gefiedert und ähneln stark der Blattpetersilie. Sie haben einen starken Geruch, der als Mischung von Salbei, Petersilie und Zitrone umschrieben wird. Koriander schmeckt jedoch nicht allen Menschen, einige beschreiben den Geschmack als 'Seifengeschmack'.

Die Pflanze blüht mitten im Sommer mit einer Dolde aus winzigen weißen bis rötlichen Blüten.

Die Samen von Koriander ähneln Pfefferkörnern und werden auch in der Küche verwendet.

Koriander bevorzugt einen Platz in voller Sonne und wächst am besten in einem leicht kalkhältigen und humusreichen Boden. Die Pflanze liebt zudem einen luftigen Boden. Lockern Sie regelmäßig den Boden rund um die Pflanze (und jäten Sie das Unkraut), dies stimuliert das Wachstum.

Wenn Sie nur die Blätter verwenden, können Sie die Pflanze in einen Topf setzen. Wenn Sie auch Samen ernten möchten, ist eine Pflanzung in voller Erde notwendig.

Behalten Sie die Samen vor der Ernte gut im Auge, und ernten Sie diese, bevor sie auf den Boden fallen.

Schneiden Sie die Dolden ab, wenn sich die Samen braun verfärben und ihr Aroma in der Luft hängt. Hängen Sie diese umgekehrt auf oder geben Sie sie einige Tage lang in einen Papiersack, bis die Samen abfallen.


Sowohl die frischen Blätter als auch die Samen können in der Küche verwendet werden.

Frische Korianderblätter werden häufig in vor allem indischen, aber auch chinesischen und arabischen Gerichten verwendet.

Der Geschmack passt sowohl zu süßen als auch zu pikanten Gerichten.

Verwenden Sie Koriander in herzhaften Gerichten, wie beispielsweise Hühnergerichten, Salaten, Saucen oder Couscous. Kosten Sie Ihre Gerichte jedoch rechtzeitig, denn der Geschmack kann rasch vorherrschend werden.

Die frischen Korianderblätter können eingefroren werden. Sie behalten dabei ihren Geschmack, verlieren aber ihre frische, grüne Farbe und verfärben sich dunkel. Beim Trocknen verliert Koriander seinen Geschmack.

Koriandersamen haben einen anderen Geschmack als die frischen Blätter. Sie schmecken eher leicht pikant, süßlich, anisartig (etwas orangenartig). Der Samen kann gemahlen oder gestoßen beispielsweise in Wildpastete, Keksen, Currygerichten und fernöstlichen Gerichten verarbeitet werden. Gemahlener Koriandersamen (Ketoembar) ist auch ein Bestandteil von Spekulatiuskräutern, Currypulver und Einmachkräutern (die ganzen Samen).


Frischer Koriander ist gesund, und enthält viel Vitamin A.

Koriander ist bei leichten Magen- und Darmproblemen hilfreich. Er fördert den Appetit, verhindert ein aufgeblasenes Gefühl und reduziert Sodbrennen.

Die zerdrückten Samen wirken äußerlich, als Kompressen, gut bei schmerzhaften Gelenken.