• Oregano

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Oregano (origanum vulgare) wird auch wilder Majoran genannt.

Er stammt aus den Mittelmeerländern. In Italien und Griechenland findet man in häufig in der freien Natur, und auch bei uns kann man die Pflanze sporadisch neben Wegen finden.

Es ist eine winterharte, immergrüne, krautartige Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird. Die Pflanze wächst in einem dichten Gewächs und hat ovale, glattrandige, dunkelgrüne Blätter. Oregano blüht von Juli bis September mit weißen oder rosaroten Blüten.

Oregano wird häufig mit Majoran verwechselt.

Es gibt jedoch deutliche Unterschiede:
•Oregano ist mehrjährig, Majoran einjährig.
•Oregano hat größere Blätter, die sich auf einem Stiel befinden und hat mehr Wuchskraft.
•Oregano hat auch einen würzigeren Geschmack.

Von Natur aus bevorzugt Oregano eine felsige Umgebung. Er bekommt somit am besten einen Platz in voller Sonne, eventuell mit etwas Schatten zu Mittag. Der Boden muss gut entwässert und kalkreich sein, und es können selbst Steine hinzugefügt werden. Besonders in nassen Wintern wird dies ein Vorteil sein, denn zu viel Feuchtigkeit kann für die Pflanzen katastrophal sein.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kräutern hat Oregano einen stärkeren Geschmack, wenn man ihm zusätzliche Nährstoffe gibt. Führen Sie vorzugsweise organische Düngemittel zu.

Sie können stets frische Blätter abschneiden, je nach Bedarf. Im Winter stirbt die Pflanze ab, um im Frühling wieder auszutreiben.

Oregano kann auch gut in Töpfen gezogen werden, wobei Sie jedoch für einen Topf mit entsprechender Größe und eine gute Entwässerung sorgen müssen. Die Pflanze gedeiht auch gut in Steingärten.

 

Oregano wird in der italienischen und griechischen Küche besonders häufig verwendet. Es ist ein typisches Würzmittel in Pizzas. Der Geschmack kommt auch in Kombination mit Tomaten, Zucchini, Kartoffeln und Paprika gut zur Geltung.

Verwenden Sie ihn darüber hinaus zu Lammfleisch, Nudelgerichten und südlichen Schmortöpfen sowie Marinaden. Er kann auch fein gehackt an Salate oder Buttersaucen hinzugefügt werden. Fügen Sie Oregano am besten frisch an Ihre Gerichte hinzu, lassen Sie ihn nicht mitkochen. Kosten Sie rechtzeitig, denn der Geschmack kann stark vorherrschend werden.

Oregano kann auch gut getrocknet werden, und behält dabei seinen Geschmack.

So ist er ein fester Bestandteil verschiedener Kräutermischungen, wie den bekannten Provence-Kräutern und verschiedenen Pizza- und Pastakräutermischungen.

 

Ein Auszug oder Tee aus Oreganoblättern hilft bei Erkältungen. Er hat eine schleimlösende Wirkung und lindert Reizungen im Hals.

Ätherisches Öl aus Oregano kann äußerlich gegen Infektionen oder bei schlecht heilenden Wunden angewendet werden. Es hat auch eine schmerzstillende Wirkung bei Muskelschmerzen oder rheumatischen Schmerzen.