• Rosmarin

Rosmarin stammt aus den Mittelmeerländern. Von Natur aus wächst die Pflanze nahe an der Küste, daher auch der Name, der 'Meerestau' bedeutet.

Es ist ein immergrüner, holziger Strauch, der bis zu 2 Meter hoch werden kann. In unserer Gegend bleibt die Pflanze jedoch kleiner, +/- 1 m.

Sie hat wohlriechende, schmale, nadelartige Blätter, die an der Oberseite dunkelgrün und an der Unterseite filzig-grauweiß sind.

Die Pflanze blüht im April-Mai mit kleinen blauweißen Blüten in den Blattachseln.

Rosmarin bevorzugt einen warmen, sonnigen Standort und einen gut entwässerten, kalkreichen Boden. Die Pflanze ist nicht gegen strengen Frost (max. -7°C) beständig, und steht somit am besten an einer geschützten Stelle. Andernfalls wird sie im Winter am besten abgedeckt.

Rosmarin verträgt Trockenheit und benötigt nicht viele Nährstoffe.

Man kann durchgehend, entsprechend dem Bedarf Blätter pflücken. Die Zweige des Rosmarins verholzen. Wenn man kleine kompakte Pflanzen möchte, schneidet man sie nach dem letzten Frost (Ende Mai) am besten zurück.

Alte und große Pflanzen dürfen nicht stark zurück geschnitten werden. Die Pflanze kann gut in Töpfen oder Kästen angebaut werden, an einer sonnigen Stelle.

Rosmarin ist ein häufig verwendetes Küchenkraut, vor allem in der mediterranen Küche.

Die Zweige können sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Rosmarin eignet sich hervorragend zur Begleitung von Fleischsorten, wie beispielsweise Lammfleisch, Geflügel oder Wild.

Er ist herrlich bei Gerichten am Grill. Streuen Sie beim Grillen einige Zweige über die warme Holzkohle, damit Ihren Gästen und Nachbarn das Wasser im Mund zusammenläuft. Verwenden Sie Rosmarin in Saucen, Marinaden und provenzalischen Gerichten mit Tomaten.

Das Rosmarinblatt kann auch verwendet werden, um gebackene Kartoffeln zu würzen oder für Kräuterbutter.

Rosmarin kann eingefroren werden, und behält dabei seinen Geschmack.

Rosmarin hat seit jeher viele Anwendungsbereiche.

Er wurde früher unter anderem als Schönheitsprodukt gegen Alterserscheinungen verwendet. Einige Rosmarinblätter im Badewasser haben eine anregende und erfrischende Wirkung, und stimulieren den Blutkreislauf. Rosmarin macht die Haut weich und wirkt gegen Schnuppen, fettes Haar und Haarausfall. Er wird deshalb häufig in Shampoo verwendet. Rosmarinöl kann äußerlich bei Muskelschmerzen, Verstauchungen oder Gelenksschmerzen angewendet werden.

Rosmarintee wirkt beruhigend und hilft bei Stress, Migräne und Depression.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Anwendungsbereiche wird Rosmarin häufig u.a. in der Homöopathie, Aromatherapie sowie bei Schönheits- und Entspannungskuren, in der Sauna, usw. verwendet.

Rosmarin wird aufgrund seines typischen Kampfergeruchs häufig als Basis für Parfüms und Schönheitsprodukte verwendet. So ist er eine der Zutaten des allseits bekannten 'Eau de Cologne'.

Früher wurden häufig einige Rosmarinzweige im Kleiderkasten aufgehängt, wegen ihres angenehmen, erfrischenden Geruchs und um Motten zu vertreiben.