• Gartenbohnen

Bohnen stammen ursprünglich aus Südamerika und gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die Familie der Schmetterlingsblütler ist mit ungefähr zwanzigtausend Sorten eine der größten Familien bei blühenden Pflanzen. Die Familie kommt fast auf der ganzen Welt vor.
Eine Bohne ist eine Hülsenfrucht und eigentlich der ausgewachsene Fruchtknoten einer Blüte, der Samen enthält.

Bohnen mögen keinen Dünger, wohl aber Kompost und wachsen auf den meisten Bodenarten, solange der Boden nur nicht zu sauer ist. In diesem Fall muss man Kalk verwenden. Wählen Sie einen sonnigen Platz im Garten aus, da die Pflanzen Wärme lieben. Verwenden Sie, wie gesagt, viel Kompost bei der Vorbereitung des Beets. Pflanzt man Gartenbohnen zu verschiedenen Zeitpunkten aus, kann man über einen längeren Zeitraum ernten.
Bohnen vertragen absolut keinen Nachtfrost. Warten Sie mit dem Auspflanzen also bis nach dem 10. - 15. Mai. Pflanzen Sie die Bohnen mit einem Zwischenraum von 10 bis 15 cm, am besten an einem Platz, an dem 2 Wochen davor ein Stück schwarze Folie über den Boden gespannt wurde, damit der Boden bereits etwas aufgewärmt ist. Da Bohnen keinen zu feuchten Boden mögen, muss man auch bei warmem und trockenem Wetter nur alle zwei Tage bewässern.

Bohnen erntet man am besten jung und zart. Im Sommer muss man sicher zweimal wöchentlich ernten. Regelmäßiges Ernten sorgt für eine längere und größere Ernte. Am besten schmeckt es, wenn man die geernteten Bohnen noch am selben Tag verspeist, aber Sie können sie auch ein paar Tage an einem kühlen Ort aufbewahren (lieber nicht im Kühlschrank, denn dort ist es eigentlich etwas zu kalt).

Bei Bohnen ist die Schwarze Bohnenblattlaus eine Bedrohung, die eine Ernte völlig zerstören kann. Es ist daher auf jeden Fall nötig, rechtzeitig entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihr Gartencenter.