• Weinraute

Diese Pflanze stammt aus Südeuropa, rund um den Mittelmeerraum, wo sie wild wächst.
Weinraute ist aufgrund der attraktiv zusammengestellten gräulich-blaugrünen Blätter eine auffällige Pflanze im Garten.
Die Pflanze wird rund 60 bis 75 cm hoch undträgt im Sommer gelbe Blüten.

Charakteristisch ist auch ein ziemlich starker, unangenehmer Geruch, wodurch die Pflanze früher manchmal gepflanzt wurde, um Katzen fernzuhalten. Weinraute wird zudem häufig als dekorative Pflanze in Randbeeten angepflanzt.

Weinraute kann als Pflanze einzeln in ein Kräuter- oder Pflanzenrandbeet gesetzt werden, aber eine Reihe als Trennhecke im Kräutergarten kann ebenfalls sehr dekorativ sein.
Dieser Strauch bevorzugt einen armen, gut entwässerten Boden in voller Sonne und benötigt wenig Pflege.
Sorgen Sie allerdings für genügend Platz: Pflanzabstand 30 x 40 cm.

Sie können die Pflanze ruhigen Gewissens im Frühling mit der Heckenschere stutzen. So können Sie die Produktion neuer, farbenfroher Blätter und ein kompakteres Wachstum fördern.

In einem Kräutergarten kann Weinraute einen schlechten Einfluss auf bestimmte Kräuter haben, die sich in direkter Nähe befinden, vor allem auf Basilikum.

Als Küchenkraut mit Maßen verwenden, weil der Geschmack sehr intensiv ist. Man kann Weinrautenblätter fein hacken und mit Maßen an Salate oder Saucen hinzufügen, um diesen einen bitteren Geschmack zu verleihen. Sie finden Weinraute manchmal auch in Rezepten mit Käse- und Eiergerichten. Seien Sie vorsichtig mit Weinraute: Einige Menschen sind dagegen allergisch.

Eine Berührung der Blätter und vor allem des Pflanzensaftes kann zu Hautreizungen führen, hauptsächlich bei voller Sonne.

Früher wurde dieses Kraut gegen hohen Blutdruck, Kopf- und Zahnschmerzen oder gegen rheumatische Schmerzen eingesetzt. Es stärkt die Knochen und Zähne. Derzeit wird Weinraute zwar noch in der Homöopathie verwendet, doch die Pflanze wird hauptsächlich als Zierpflanze angebaut.